Personal Branding für Selbstständige

Deine visuelle Identität - Teil 3


Diesen Teil zu schreiben fällt mir tatsächlich etwas schwer, denn ich habe festgestellt, dass meine visuelle Identität mit der Zeit etwas verwaschen ist. Ich habe mich nicht an meine eigenen Festlegungen gehalten, ein wenig experimentiert und damit den Rahmen etwas verschoben. Leider tut das meinem Erscheinungsbild nicht gut.

Ich werde hier aufräumen.


Personal Branding für Selbstständige
Foto von Ililiiya Grek von Unspash

Personen Marke


An wen denkst du zuerst, wenn du das Wort Personen Marke hörst? Wen siehst du vor deinem inneren Auge?


Ich muß tatsächlich an Steve Jobs, Laura Malina Seiler, Sascha Lobo, aber auch an Tijen Onaran denken.


Sascha Lobo sticht mit seiner Frisur aus der Masse heraus. Er zeigt damit eine Haltung und unterstreicht sogar seine Themen.


Ähnlich ist es bei Laura Malina Seiler. Ihr Grundmotto ist: jeder ist ein Geschenk für diese Welt. Ihr Kleidungsstil ist luftig leicht und in hellen bunten Tönen. Sie hilft dir auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen, solltest du dich dort noch nicht befinden. Mit Meditationen und verschiedenen Kursen.


Steve Jobs hat sich den Ruf eines Nerds aufgebaut, der seine Zeit nicht damit verschwendet, sich Gedanken um seine Kleidung zu machen. Doch die immer gleichen Klamotten, die er trug, waren mit viel Liebe ausgewählt.

Tijen Onaran steht für Diversity und beschreibt ihn ihrem Buch "Nur wer sichtbar ist, findet auch statt" wie sie ihr Personal Branding entwickelt hat. Nicht zuletzt beschreibt sie, wie sie von einer Frau, die am liebsten in gedeckten Farben bzw, in Schwarz unterwegs war, sich langsam aber sicher immer mehr Farben in das Leben und ihren Kleiderschrank geholt hat.


Heute sieht man sie meistens mit wunderbar roten Lippen und Kleidung in kräftigen Rot- und Orangetönen.

Deine Kleidung


"Kleider machen Leute." Dieser Spruch gilt immer noch. Viel zu schnell und viel zu oft, urteilen wir nach dem Kleidungsstile.

Welchen Kleidungsstile bevorzugst du und welchen bevorzugen deine Lieblingskunden? Ich habe festgestellt, dass es hier eine sehr große Überlappung gibt.

Was sagt deine Kleidung über dich? Willst du dabei bleiben?


Deine Farben


Da Farben ein sehr starken Wiedererkennungswert haben, mach dir ein paar Gedanken welche Farben dir gefallen, welche dir gut stehen und welche Farben schon in deinem Schrank sind. Deine Businessfarben sollten unbedingt zu deinem Typ passen. Du bist Solopreneur. Du präsentierst dich mit diesen Farben. Deshalb sollte das einfach harmonieren.

Leg dir ein paar Farben bereit, die du dir als Businessfarben vorstellen könntest.


Doch jetzt erst einmal ein wenig Theorie:


Nachdem wir wissen, welche Themen und welche Haltung wir präsentieren, kommt jetzt wie wir uns präsentieren. Welche Farben, Schriften, Bilder und Bildwelten wir für unsere Themen benutzen wollen.


Wichtig ist hier, dass du bzw. dein visuelles Personal Branding über verschiedene Medien bzw. Kommunikationskanäle wiedererkannt wirst.

Dein Flyer, deine Visitenkarte, deine Website aber auch dein Facebookprofil oder dein LinkedInprofil sollten zusammen passen. Es sollte funktional, ästhetisch und langlebig sein.


Meine Kunden suchen bei mir Klarheit: Klarheit für ihr Warum, Klarheit für ihren Prozess bzw. für die nächsten Schritte und das große Ziel. Deshalb ist auch meine Gestaltung sehr klar und schlicht.


Jede Farbe und jede Farbkombination hat eine bestimmte Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Was wir mögen und was wir ablehnen, ist zum Teil kulturell und zum Teil sehr individuell begründet. Doch es gibt Gemeinsamkeiten.


So steht helles Blau für Vertrauen und Leichtigkeit, während dunkles Blau eher für Vertrauen und Stärke steht.


Ein Farbbeispiel: Personal Branding für Selbstständige
Meine Farben

Ich habe mich für ein sehr kräftiges Grün entschieden. Grün steht für Aufbruch, Wachstum und Natürlichkeit. Positionierung ist die Grundlage für jede Businessstrategie. Und damit auch die Grundlage für Businesswachstum. Es ist eine sehr klare und direkte Farbe. Sie passt zu mir und meiner Arbeit.


Möchtest du dich mehr mit dem Thema Farbpsychologie beschäftigen dann kann ich dir das Buch von Eva Hella: "Wie Farben wirken" und von Johannes Itten "Kunst der Farbe: subjektives Erleben und objektives Erkennen als Wege zur Kunst". Mich hat im Buch von Johannes Itten, die Beispiele für das subjektive Erleben von Farben besonders fasziniert.


Gestaltungselemente

und eine Stileguide light


(In einem Stileguide werden alle Gestaltungselemente einer Marke sehr detailliert und genau festgehalten und beschrieben. So präzise brauchen wir es nicht.)


Farben


Ich habe 2 Hauptfarben, eine Schriftfarbe, eine Signalfarbe und ein 2 Pastellfarben als Hintergrundfarbe. Ich denke damit bin ich schon an eine Grenze gestoßen. Mehr als 6 Farben kann ich mir, für einen Selbstständigen nicht vorstellen.


Ich habe mir meine Farbennummern als CMYK - Code für Printmedien, als RGB-Code und HEX-Code für digitale Medien festgehalten.


Bilder - deine Portraits


Du solltest dich für 1-2 Profilbilder für deine unterschiedlichen Plattformen entscheiden. Auf diesen Bildern sollte dein Gesicht gut erkennbar sein.

Ich habe ein Profilbild welches ich für meine Business-Accounts benutze und ein Profilbild welches ich für meine privaten Accounts nutze. Als Beispiel: ein Profilbild für mein Facebookaccount und ein Profilbild für meine Fanpage auf Facebook.


Ausserdem habe ich noch 3 weitere Bilder von mir, die ich immer wieder auf meiner Website und für meine Produkte nutze.


Bildwelten


Für meine Blogartikel benutze ich am liebsten Bilder von jungen selbstbewussten Frauen, die in die Kamera schauen. Die also direkt den Leser ansehen, ohne Umwege ohne große Geheimnisse.

Denn genau das wollen meine Kunden: lösungsorientierte Unterstützung, fundiert, ohne Umwege.

Gute kostenlose Bilder findest du auf unsplash


In meinen Workbooks wiederum arbeite ich gern mit Landschaftsbildern, welche ich selber aufgenommen habe.


Logo und grafische Elemente


Ich habe kein Logo - wie sieht es bei dir aus? Wann nutzt du dieses Logo?


Bis jetzt konnte ich mich noch nicht für ein Logo entscheiden, weil mir die meisten Logos zu überladen sind. Ich mag das Logo der Deutschen Bank aber auch das Logo von Amazon.

Beide Logos sind super schlicht und sehr Symbolstark.


Als grafisches Element nutze ich hauptsächlich eine dünne Linie oder einen dünnen quatratischen Rahmen. Natürlich sind dir hier auch kaum Grenzen gesetzt. Doch solltest du auch nicht zu viele grafischen Elemente benutzen. Lieber wenige, die dafür aber immer wieder. Sehr beliebt sind hier offene Kreise aber auch Punkte in jeder Größe.


Icons


Auch Icons kommen in den von mir gestalteten Medien (noch) nicht vor.

Doch Icons sind eine gute Orientierungshilfe und können die Symbolkraft von Logo, Bildwelt und grafischen Elementen wunderbar unterstützen.


Damit ich den Überblick über meine Gestaltungselemente nicht verliere, habe ich mir eine kleine Übersicht, mein Stileguide light, in Canva angelegt und in Google-Drive gespeichert.

Das hört sich umständlicher an als es ist. Denn in Canva kann man sehr leicht Bilder, Farben und Grafiken gestalten und in Drive habe ich meine "Bunsinessunterlegen" gesammelt. Zum Bespiel befinden sich im selben Ordner meine Testimonials, Bilder zu meinen Produkten und Ähnliches.



Die Canva-Vorlage ist ab heute bis zum 25.5.2021 in meinem Wochenimpulse. Danach geht sie in die Masterclass-Ressourcen-Bibliothek. Melde dich hier an und du kannst sie dir kopieren und danach mit deinen Gestaltungselementen nutzen.


Möchtest du mein Feedback, oder hängst du irgendwo fest, dann buche dir jetzt ein Gespräch mit mir und wir finden heraus ob und wie ich dir helfen kann. Hier geht es zu meinem Kalender: https://www.christina-grunert.de/calendly


Melde dich hier für mein Personal Branding Bootcamp an. Start ist der 25.5.2021



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