Setz dir große Ziele

Aktualisiert: März 16

Warum soll ich denn groß denken?


Als Kinder haben meine Freundinnen und ich uns gegenseitig gekniffen, wenn wir ein grünes Auto gesehen haben. Grüne Autos sind nur vorbeigefahren, wenn uns langweilig wurde. Aber dann waren es oft so viele grüne Autos, dass das Kneifen auch keinen Spaß mehr gemacht hat. Kennst du das?


Wenn dein Fokus auf einem Thema liegt, dann poppt dieses Thema überall und in unterschiedlichsten Formen auf. Es fällt in deinen Aufmerksamkeitsbereich. Da wir täglich so vielen Reizen ausgesetzt sind, sortiert unser Unterbewusstsein Reize aus, die es für unwichtig hält und lässt nur Reize in unser Bewusstsein, welches es für wichtig erachtet.


Leider sind das meistens nur die Reize, die es schon kennt. Damit ist Wachstum und Veränderung nur schwer möglich. Und hier kommt das große Ziel, die Vision, der Leitstern ins Spiel:


Wenn du dir ein Ziel setzt, welches zu 100% zu deinem Warum passt und dir in den schönsten Farben dieses große Ziel ausmalst, dann kennt dein Gehirn schon diese schöne neue Welt. Es möchte mehr davon und es lässt die Informationen in dein Bewusstsein, die zu diesem schönen neuen Ziel passen.


Und plötzlich siehst du Möglichkeiten, wo es vorher nur Hindernisse gab.

Du machst dein Unterbewusstsein auf.

Es ist nun auf Empfang eingestellt. Dabei mußt du noch nicht wissen WIE du dein Ziel erreichen möchtest oder WAS zu tun ist. Denn du wirst mit offenen Augen durch die Welt gehen und Gelegenheiten erkennen, die dich deinem Ziel näher bringen. Und du wirst dein Unterbewusstsein ein wenig herausfordern, denn du hast deine Erwartungen vergrößert. Durch die Möglichkeiten, die du nun erkennst und durch die Erwartungen die du nun hast, ergeben sich eindeutige Handlungsschritte.

Jetzt musst du es "nur noch" tun.


Wenn du dir dein Ziel so genau wie möglich vorstellen kannst, dann verbindest du es auch automatisch mit verschiedenen positiven Emotionen.

Die emotionale Verbindung zu deinen Zielen lässt dich “dran bleiben” wenn es einmal schwer wird, wenn es aussichtslos erscheint, ein kleines bisschen langweilig wird oder zu werden scheint. (Schließlich haben wir Vielseitigen, ja ständig neue tolle Ideen.)


Die Emotionen, die in die Visualisierung deines Zieles einfließt, sind ein enormer, positiver Antreiber. Diese Emotionen willst dauerhaft in deinem Leben haben.

Was bringen große Ziele noch?

Große Ziele kurbeln deine Fantasie an


Wenn du dir wirklich große neue Ziele vornimmst, dann mußt du etwas anders machen, als du es in der Vergangenheit gemacht hast.

Du brauchst neue Lösungsansätze.

Du brauchst neue Strukturen und neues Denken.


Große Ziele erweitern deinen Erwartungshorizont und lassen dich über den Tellerrand schauen bzw. outside the box denken.


Kannst hier für XYZ ein konkretes Ziel einsetzen? Und sage dann einmal laut den Satz:

Was wäre, wenn es möglich ist xyz zu erreichen?


Wie fühlst du dich mit diesem Satz? Schreib es in die Kommentare.


Du kannst kein konkretes Ziel für XYZ einsetzen? Dabei weißt du, dass du deinem Leben endlich eine neue Richtung zu geben willst?

Dann solltest du dir unbedingt meinen Kurs ansehen:


Selbst wenn du dein großes Ziel nicht ganz erreichst, kommst du weiter, als ohne das riesige Ziel.


Ein kleines (plakatives) Beispiel:

Also wenn du dir vornimmst 150.000 Euro Gewinn zu machen, obwohl du bis jetz immer nur 15.000 Euro Gewinn gemacht hast. Dann wirst du die 150.000 Euro vielleicht nicht erreichen. Aber durch die neuen Lösungsansätze, das neue Denken und die neuen Strukturen wirst du bestimmt 100.000 Euro Gewinn gemacht haben.

Ohne das große Ziel, würdest du höchstens bei 20.000 Euro Gewinn rauskommen.


Das Erreichen großer Ziele gibt dir Selbstvertrauen und steigert die Erwartung, die du an dich und deine Selbstwirksamkeit hast. Du traust dir mehr und mehr zu. Und die Ziele, die du erreichst werden größer und größer.

Und warum fällt es uns so oft so schwer an unseren Ziele dran zu bleiben?

Selbst wenn dein Unterbewusstsein dich Gelegenheiten erkennen lässt, hast du schnell ganz viele Ausreden parat, die verhindern, dass du diese Gelegenheiten nutzen.

Die klassischen Ausreden sind:


1. Ich bin nicht gut genug, ich muss noch etwas lernen.

Doch, du bist gut genug. Zeig dich mit deinen Schwächen. Du lernst beim Machen alles was du noch brauchst.


2. Es ist noch nicht perfekt.

Ganz tief in dir drin, weißt du, dass nichts wirklich perfekt ist. Also geh raus mit dem was du hast und werde Schritt für Schritt immer besser.


3. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.

Ja, es gibt günstige Zeiten, aber warte nicht darauf, denn du weiß nicht, ob sie überhaupt kommen. Gehe mutig Schritt für Schritt und es werden sich die richtigen Chancen für dich eröffnen.


Zu diesen klassischen Ausreden, die in irgendeiner Form jeder in sich trägt, kommen dann noch ganz individuelle Glaubenssätze. Glaubenssätze sind “Alltagsweisheiten”, die zu einem großen Anteil unser Verhalten und unsere Haltung bestimmen. Sie helfen uns uns in der Welt zu orientieren. Dabei sind es Verallgemeinerungen, die uns unsere Welt erklären.

Es gibt unterstützende Glaubenssätze: Wenn ich die Erfahrung gemacht habe, bestimmte Probleme lösen zu können, dann werde ich davon überzeugt sein, sie immer wieder lösen zu können.


Um dich weiterentwickeln zu können, musst du diese blockierenden Glaubenssätze auflösen.


Du musst dich beruhigen, wenn diese kleine fiese Angst hochkommt und dir erzählt, das geht doch nicht, ich bin nicht gut genug, das ist nicht die richtige Zeit, das ist noch nicht perfekt, was sollen denn die anderen denken...und dann schaust du, was der kleine Schritt ist, den du für möglich hältst, um deinem Ziel etwas näher zu kommen. Und gehst ihn!


Dieser Schritt wird dir und deinem Unterbewusstsein zeigen, dass auch der etwas größere Schritt für dich möglich ist.


Um wieder das Beispiel des Akademikers zu nehmen: Er möchte genauso viel verdienen wie sein ehemaliger Kommilitone. Also nennt er die Summer ersteinmal seinem Hund beim Spaziergang über das Feld. Schon beim Aussprechen der Summe, werden ihm Gegenargumente in den Sinn kommen, an die sein Chef gar nicht denkt. Doch diese Gegenargumente interessieren jetzt gerade gar nicht. Es geht nur darum die Summe auszusprechen, leise, laut, als Frage formuliert, als Aussage betont. So oft bis die Gegenargumente im Kopf still sind.


Jetzt kommt der nächste Schritt: Der Akademiker spricht mit seiner Frau, mit seinen Freunden oder einem Coach über die Summe (die Eltern sind hier oft keine guten Partner, denn viele unserer Glaubenssätze haben wir von ihnen übernommen) und bespricht in einem Rollenspiel die Gehaltsverhandlung.

Bis er das wirklich gute Gefühl hat, dieses Gehalt auch zu verdienen und die gewünschte Summe ganz selbstverständlich nennen kann.


OK, nicht alle Glaubenssätze lassen sich im Rollenspiel aufheben.

Aber jeder blockierende Glaubenssatz lässt sich auflösen und es gibt viele Menschen, die dir gerne dabei helfen.

Was du jetzt tun kannst:

Buche meinen Kurs: Anleitung dein Herzensthema zu finden.


Du kennst dein großes Ziel, kommst aber nicht in die Umsetzung, dann buche dir jetzt ein Strategiegespräch bei mir.


Ich freu mich auf dich.



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