Deine Geschichten und deine Positionierung

Aktualisiert: Mai 11


Der Schlüssel zu deiner Motivation, liegt in deinen Geschichten

Du hast 1000 Ideen und mindestens genauso viele Fähigkeiten mit denen du so vielen  Menschen weiterhelfen kannst? Du weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Und du weißt nicht was wirklich wichtig für dich ist.


Simon Sinek hat eine Methode entwickelt, die dir weiterhelfen kann


Diese Methode beschreibt er in seinem Buch Finde dein WARUM. Der Link führt dich zu Amazon.de, ist aber kein Affiliate.


Worin siehst du deine Aufgabe? Was treibt dich an? Immer wieder, seitdem du aus den Kinderschuhen gewachsen bist?


Simone Sinek nennt es dein WARUM und hat ein ganzes Unternehmen aufgebaut, um Menschen und Unternehmen zu helfen ihr WARUM zu finden.


Er hat herausgefunden, dass sich dein WARUM in deinen Geschichten versteckt.

Doch du selber hast keine Chance dein WARUM zu finden. Dein Warum ist wie dein blinder Fleck. Du brauchst einen Partner, dem du vertraust. Trotzdem sollte er dich und deine Geschichten nicht zu gut kennen. Er muss sehr gut zuhören und auch unangenehme Fragen stellen können. Außerdem sollte er sehr gut bzw. sehr emphatisch beobachten.

Bei deinen Geschichten kommt es nicht nur auf den Inhalt an, sondern besonders auf die Emotionen an. Der Zuhörer muss erkennen, ob die Geschichte wirklich wichtig ist, herausfinden was sie für dich so wichtig macht und ob du mit der nötigen Tiefe erzählst. Wenn nicht muss er nachfragen und das kann schon mal unangenehm werden.


Was sind deine Stärken?


Manchmal ist es uns und unserer direkten Umgebung gar nicht bewusst, was unsere Stärke ist. Wir machen, ganz nebenbei, immer wieder, was wir besonders gut können. Es wird so selbstverständlich, dass wir es gar nicht mehr als Stärke wahrnehmen. Auch die Menschen mit denen wir zusammen leben, sehen diese Stärken oft nicht.


Aber Menschen, zu denen der Kontakt nicht ganz so eng ist. Menschen, die uns aber trotzdem kennen, erkennen unsere Stärken leichter. Zum Beispiel Kollegen.

Du kannst also 5 Leute deiner Umgebung fragen, was deine Stärken sind. Schreibe ihre Antworten auf und vergleiche sie. Was sehen die Menschen deiner Umgebung, was du nicht gesehen hast?

Du willst nicht deine Kollegen nach deinen Stärken fragen? Du wirst sie auch in deinen Geschichten beschreiben. Du wirst sie als Normalität im Raum stehen lassen. Dein Partner hat dann die Aufgabe sie zu erkennen.


Was treibt dich an?


Schau dir deinen Status quo an! Wie bist du hierher gekommen und welche Erfahrungen hast du dabei gemacht. Ja, wieder eine Geschicht ;-) oder sind es mehrere?


Für wen arbeitest du gern?


Mit welchen Menschen umgibst du dich gern? Wer sind deine 5 Lieblingsmenschen? Warum? Was ist das besondere an ihnen und vor allem: wie sind sie?

Was haben deine 5 Lieblingsmenschen gemeinsam?


Und jetzt schau dir deine Lieblingskunden an? Such dir auch hier wieder 5 Personen aus. Schreibe wieder auf, was diese Lieblingskunden aus macht. Wodurch sind sie zu Lieblingskunden geworden. Was magst du besonders gern an ihnen. Am besten benutzt du für die Notizen zu jeder Person ein neues Blatt. Nimm dir Zeit. Bestimmt musst du deine Notizen mehrfach überarbeiten.


Wenn du das Gefühl hast, dass du fertig bist, suche wieder nach Gemeinsamkeiten. Ich war erstaunt wie ähnlich sich meine Lieblingskunden sind.

Und zum Schluss schaust du dir die Gemeinsamkeiten dieser beiden Menschengruppen an: die Lieblingsmenschen und die Lieblingskunden.


Meistens umgeben wir uns gern mit Menschen, die uns gut ergänzen und die wir gut ergänzen. Deshalb ist es gar nicht so verwunderlich, dass Lieblingsmensch und Lieblingskunde tatsächlich große Ähnlichkeiten aufweisen.


Jetzt weißt du mit welchen Menschen du dich gern umgibst. Beschreibe jetzt den Menschen, dem du gern, mit deiner Dienstleistung oder deinen Produkten helfen möchtest. Beschreibe deinen Wunschkunden.


In welchem Format erbringst du deine Leistung?


Auch die Antwort auf diese Frage kannst du in deinen Geschichten finden. Wenn du schon immer ein “Macher” gewesen bist, dann wird es dir schwer fallen, andere nur noch zu beaufsichtigen und anzuleiten.


Hast du dich am wohlsten gefühlt, wenn du planen durftest. Hat es dir Spaß gemacht andere von deinen Plänen zu überzeugen? Dann solltest du nicht versuchen dein Geld damit zu verdienen, dass du die Ideen anderer umsetzt.


Genauso unwohl wird sich ein Introvertierter Mensch fühlen, wenn er sein Geld nur noch als Komiker auf der Bühne verdienen soll. Nur weil er gern komische Geschichten schreibt.


Welches Produkt oder welche Dienstleistung verkaufst du?


Wenn du dein Warum gefunden hast, weißt du was dich antreibt.

Du kennst nun deine Stärken und Fähigkeiten.

Jetzt kannst du deinen Fokus legen.

Außerdem kennst du deinen Wunschkunden und sein größtes Problem.

Du weißt in welchem Format du deine Hilfe anbieten möchtest.

Jetzt solltest du dir überlegen, wie die Dienstleistung oder das Produkt aussieht,  das zu dir passt und deinem Wunschkunden hilft, sein Ziel zu erreichen bzw. sein Problem zu lösen.

Diese Hilfe ist der Wert, den du erschaffst.


Deine Marktbegleiter


Und weil du nicht ganz allein auf der Welt bist, solltest du dir auch deine Marktbegleichter ansehen. Nicht um dich zu verbiegen, sondern um zeigen zu können, wie du dich von ihnen unterscheidest.

Kommuniziere die Unterschiede: was machst du genauso, was weniger, was mehr und was einfach nur anders, als deine Marktbegleiter?

Wenn du dich deutlich von deinen Marktbegleitern abgrenzen kannst, kannst du auch deutlich sagen, mit wem du eine Kooperation eingehen kannst und willst.


Wenn du mit mir dein WARUM finden möchtest oder in einer anderen Form mit mit zusammenarbeiten möchtest, dann schreib mir: christina@christina-grunert.de


Möchtest du mich noch ein wenig besser kennen lernen, dann abonniere meinen Newsletter und buche ein Mini-Strategie-Gespräch.


Im Booklet zeige ich dir, wie du dich positionierst, ohne dich eingeengt zu fühlen.