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Aktualisiert: Mai 12

Mastermind-Gruppe 


Wir waren alle schon in verschiedenen Arbeitsgruppen. Sei es in der Schule beim Studium oder im ganz “normalen” Arbeitsalltag. 

Dabei habe wir gelernt, dass unsere Stärken in einer Gruppe viel besser zum Tragen kommen. Denn in der Gruppe konzentrieren wir uns mehr auf diese Stärken. Und dort wo ich eine Schwäche habe, hat mein Nachbar mit großer Wahrscheinlichkeit seine Stärke und wir können uns hervorragend ergänzen.

Genau dieses Ineinandergreifen von Stärken und Schwächen macht sich die Mastermindgruppe zu nutze.



Aber ...

Was genau ist eine Mastermind-Gruppe eigentlich?


Es gibt leider nicht die “eine Definition” für eine Mastermindgruppe. Ich habe schon die unterschiedlichsten Gruppen erlebt, die sich als Mastermindgruppe bezeichnen :-(


Das Wörterbuch übersetzt das Wort Mastermind als “Genie, Vordenker, treibende Kraft einer kreativen Personengruppe”


Doch wer will und kann sich selber schon als Genie bezeichnen? 


Wenn wir uns zusammenschließen, wenn wir all unsere Stärken zusammen tun, können wir ganz selbstverständlicher die “Geniezone” erreichen. Wir werden zu einer treibenden Kraft, zu einer kreativen Personengruppe.

Um so eine wirkungsvolle Mastermindgruppe zu sein bzw. zu werden, müssen aber ein paar Kriterien erfüllt sein.


Wie ist eine Mastermindgruppe aufgebaut?


Alle Teilnehmer müssen sich für das selbe Thema interessieren, ein ähnliches Problem und ähnliche Ziele haben.

Obwohl sich das sehr nach Gleich und Gleich anhört, ist es ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten nicht von Gleichen.

Anders als in den Arbeitsgruppen der Schule, beim Studium oder unter Kollegen, ist die Ausbildung und der Werdegang der Teilnehmer einer Mastermindgurppe sehr unterschiedlich.

Die Teilnehmer einer Mastermindguppe kommen oft aus vollkommen unterschiedlichen Bereichen. Diese Diversität hilft bei Problemen einen neuen Blickwinkel auf die Probleme zu bekommen.

Der Blick kommt wirklich “von aussen”. 


Die Teilnehmer meinen Mastermindguppen wollen ihr Unternehmen weiterentwickeln. Dafür optimieren sie ihre Positionierung und das Marketing. 2 Unternehmensbereiche, die so alltäglich sind, dass wir, als Unternehmer hier besonders schnell "betriebsblind" werden. Deshalb ist ihr auch eine Mastermindgruppe so extrem hilfreich.



Warum ist eine Mastermind so wirkungsvoll?


Wie funktioniert sie?


Die äußere Struktur, der ich in meinen Mastermindguppen folge, ist von den Empfehlungen von Barbara Sher inspiriert:


Die Mastermindgruppe hat mindestens 4 Teilnehmer und höchstens 8 Teilnehmer.


So ist es möglich, sich innerhalb kurzer Zeit sehr gut kennenzulernen. Dadurch, können alle sehr schnell und emphatisch auf die Fragen der anderen Teilnehmer eingehen. Die Amosphäre in diesen eher kleinen Gruppen ist fast immer sehr persönlich, sehr freundschaftlich. 


In diesen kleinen Gruppen kommen auch sehr introvertierte Teilnehmer mit ihren Problemen und Wünschen zur Geltung.


Wann und wie oft sollte sich eine Mastermindgruppe treffen?


Wir treffen uns alle 2 Wochen. Es gibt auch Gruppen die sich wöchentlich treffen, was besonders für Themen bei denen es um die Umsetzung geht, sehr wirkungsvoll ist.

Seltener als alle 2 Wochen würde ich ein Treffen nicht empfehlen. Die Verbindung zwischen den Teilnehmern ist dann zu locker und die Hilfe zu sporadisch. Die Themen und Fragen, die "zwischendurch" bearbeitet werden müssen, nehmen dann einen zu großen Raum ein.


Das Finden von geeigneten Terminen ist immer ein heikles Thema. Jeder Teilnehmer will und muss beachtet werden. Und jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Tages- und Wochenrhythmus. Deshalb lege ich vor Beginn alle Termine für unsere Meetings fest. In unserem ersten Meeting gleichen wir diese Termine noch einmal an die Bedürfnisse der Teilnehmer an. Auch wenn dieser Prozess immer etwas nervenaufreibend ist: wir werden die passenden Termine finden.


Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass nicht jeder immer dabei sein kann. 


Wer ist Teilnehmer der Mastermindgruppe?


Ein großer Teil des Erfolges einer Mastermindgruppe hängt von den Teilnehmern ab! Was ist die Motivation der Teilnehmer an der Mastermindgruppe teilzunehmen?


Um wirklich ein gutes Team zusammenzustellen, ist es mir wichtig mit jedem Interessenten ein Vorgespräch zu führen. 

Denn wie schon oben beschrieben sollten die Ziele, das Thema und die Probleme sehr ähnlich oder sogar gleich sein.


Wenn diese Punkte geklärt sind, ist die Entscheidung welche Teilnehmer wirklich zusammen passen, dann sehr intuitiv. Ich höre auf mein Bauchgefühl und der hat mich selten falsch geführt ;)


Wo finden die Treffen statt?


Ich nutze für meine Mastermindtreffen das Video-call-tool Zoom. Egal wo wir leben oder uns gerade aufhalten, wir können uns austauschen.

Das finde ich wunderbar.


Die Treffen sollten nicht im Wohnzimmer eines Teilnehmers stattfinden. Denn dieser wird dann immer als Gastgeber und damit für alle anderen verantwortlich fühlen.


Auch das Treffen in einem Restaurant ist keine wirklich gute Idee, denn dort gibt es viel zu viele Ablenkungen und Unterbrechungen.

Klappen kann es, wenn ein Restaurant einen extra Raum hat und man dem Personal sagen kann, dass man die nächsten 2 Stunden nicht gestört werden möchte.


Vereinszimmer eignen sich sehr oft sehr gut.


Besprechungsräume in Büros oder auch in Co Workings Spaces sind super für die Treffen von Mastermindgruppen geeignet.


Wie finden die Treffen statt?


Der Ablauf der Meetings ist immer der selbe: nach einem kurzen Check In werden die Hot Seats durchgeführt und dann kommt schon der Check Out. Hört sich sehr unspektakulär an, oder?


Das wichtigste Tool in meinem Mastermindmeeting ist


der Hot Seat:


ein Teilnehmer nennt die Frage, welche ihn gerade am meisten beschäftigt. Er gibt zu dieser Frage noch ein paar Hintergrundinformationen, die anderen Teilnehmer stellen Verständnisfragen. Wenn jeder Teilnehmer die Frage und den Hintergrund zur Frage verstanden hat, wird zur Frage gebrainstormt. Allerdings muss der, der auf dem Hot Seat sitzt, während dieser Phase schweigen. Er darf sich nicht in die Äußerungen der Anderen einmischen. Das fällt oft ganz schön schwer.


Am Ende der Hoat Seat Runde fasst der Moderator die Ergebnisse zusammen und der Teilnehmer, der seine Frage mit in die Gruppe gebracht hat, äußert sich kurz zu den Ideen und Erfahrungen der anderen Teilnehmer.


Der Hot Seat wird rotierend vergeben. So wird jeder von der Gruppe profitieren, denn jeder bekommt den Vorteil, von den anderen Teilnehmern Antworten auf seine dringendsten Fragen zu erhalten.


Die erste sehr wichtige Regel: jeder sollte offen und bereit sein, sein Wissen und seine Fähigkeiten weiterzugeben und der Gruppe zur Verfügung zu stellen.


Die zweite sehr wichtige Regel: nichts wird bewertet.


Warum habe ich mich entschieden Mastermindgruppen zu moderieren?


Mastermindgruppen haben viele Vorteile und sind ein booster für alle Themen, die in diesen Gruppen besprochen werden (also ich kann mir kein Thema vorstellen, welches nicht geht).

Leider habe ich mehrfach die Erfahrung in unmoderierten Mastermindgruppen gemacht, dass sie zu Kaffeekränzchen werden.


Was ich damit meine: 

Die Teilnehmer passen einfach nicht zusammen. Ihr Vorwissen zum Thema oder ihre Ziele sind zu unterschiedlich. Um die richtigen Teilnehmer für eine Gruppe zu finden, ist ein Moderator eine wunderbare “Anlaufstelle”, ein Sammelpunkt, aber auch ein Filter, wenn er Vorabgespräche durchführt.


Am Anfang darf sich eine Gruppe kennenlernen.

Die Regeln müssen verinnerlicht werden, so dass jeder, auch der Introvertierte seine Wünsche äußern kann und der Extrovertierte die Gruppe nicht als Bühne benutzt. Der Moderator erinnert immer wieder an die Regeln, achtet auf die Struktur und die Zeit.


In jeder Gruppe ist früher oder später einen kleine Flaute. Die Motivation sich auf die Treffen vorzubereiten sinkt und die Stimmung ist eher ruhig. Die Teilnehmer müssen in die Umsetzung ihrer Themen kommen, das kostet Energie und Zeit. Hier ist es wichtig, das der Moderator, die Gruppe steuert, in Bewegung hält.


Ich habe mehrfach erlebt, dass Gruppen, die als Mastermindgruppen begonnen haben, zu einem netten Kaffekränzchen wurden. Die Treffen sind schön, machen Spaß, aber der konstruktive Austausch fehlt. 


Oder ein Teilnehmer dominiert die Gruppe mit seinen Themen. Schnell nehmen dann die anderen Teilnehmer die Treffen nicht mehr wichtig und kommen nur noch, wenn sie nichts besseres zu tun haben. Leider können dann Themen nicht wirklich wirklich effektiv besprochen werden.


Ein andere Erfahrung, die ich in einer Gruppe gemacht habe, die als Business-Mastermindgruppe gestartet hatte: es werden nur noch private Themen angesprochen. Das Business spiel kaum eine Rolle. Es werden eventuell noch die Erfolge geteilt, doch davon kann man selber und auch die anderen nicht lernen.


Ein Moderator verhindert das Zerfallen der Gruppe und das Abweichen der Gruppen vom ursprünglichen Thema, er hälst die Motivation aufrecht und achtet auf die Struktur der Gruppe. Nur so können wirklich die Ziele erreicht werden.


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Die nächste Mastermind-Gruppe startet im Juli. Schreibe mir, wenn du interessiert bist Teil dieser Gruppe zu sein: christina@christina-grunert.de




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