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5 Tipps, wie du das Unmögliche möglich machst.

Aktualisiert: 18. Jan.

Oder das Unmögliche wird Normalität. Oder auch wie Herman Hesse sagte: Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.


Im Leben kommt man immer wieder einmal an den Punkt, an dem denkt: "Das wird doch nichts." Dabei wünscht man sich, dass es doch etwas wird. Im Business hält uns dieses "das wird doch nichts" davon ab mutig neue Dinge zu testen und zu wachsen. Deshalb frag ich mich: Wie kann man diese Lücke überwinden?


Großartige Erfahrungen

Bestimmt hast du auch schon Dinge geschafft bzw. gemacht, die kurz zuvor noch in deiner "Das geht doch nicht." Schublade, gesteckt haben. Irgendwann kam der Augenblick in dem die Stimme, die gesagt hat "Das geht doch nicht." ganz leise war und du das Unmögliche versucht hast... und es ging. Es war möglich.


Im Sport ist dieses Phänomen wunderbar dokumentiert. Ein Beispiel, welches mich begeistert ist Kathrine Switzer.


Kathrine Switzer ist die erste Frau, die offizielle einen Marathon gelaufen ist. Sie hat eine Startnummer ergattert, in dem sie nur ihre Initialen und nicht ihren Vornamen angegeben hat. Aber nicht ihr Start sorgte für Aufsehen und Diskussionen im Frauensport, sondern dass der Renndirektor Jock Semple vor einem Pressebus versuchte ihr die Startnummer abzureißen. Es kam zu einem Gerangel zwischen dem Renndirektor und dem Freund von Kathrine Switzer, der an ihrer Seite lief, weil man wohl schon so etwas erwartet hatte. Die Auseinandersetzung genau vor einem Pressebus, sorgte dafür, dass viele Fotos von diesem Versuch, um die Welt gingen. Heute geht keiner mehr davon aus, dass Freuen keinen Marathon laufen könnten. Es ist vollkommen normal, dass Frauen Langstreckenläuferinnen sind.


Was hast du schon geschafft, was dir vorher unmöglich erschien?

Eine kleine Geschichte von mir. Und du hast bestimmt etwas ähnliches erlebt.

Die Frauenkirche im Dunst, ein Foto von Alexander Henke auf Unsplash

Ich bin im ersten Beruf Bauingenieur. Das bedeutet ich habe an der TU in Dresden studiert. Im ersten Semester bin ich durch die Prüfung in Technischer Mechanik gefallen. Da ich mich intensiv auf diese Prüfung vorbereitet hatte, habe ich damals daran gezweifelt, dass ich das Studium überhaupt schaffen würde. Zum Glück haben meine Eltern dafür gesorgt, dass ich dran bleibe.

Ein paar Jahre später schrieb ich meine Diplomarbeit an genau diesem Lehrstuhl. Ich habe für diese Arbeit und ihre Verteidigung eine 1,1 bekommen. Ich war also weit entfernt von "das schaffe ich nicht."

Als ich mich dazu entschlossen habe, meine Diplomarbeit in der Technischen Mechanik zu schreiben, ging es mir nur um das Thema. Ich wollte immer in der Denkmalpflege arbeiten. Und Professor Zumpe, der Chef des Lehrstuhls, hatte sich dem historischen Wiederaufbau der Frauenkirche verschrieben. Ich hatte also gar keine andere Wahl, als bei ihm die Diplomarbeit zu schreiben. ;-)



Was ist in deiner Welt noch unmöglich?

Manche unserer Träume erscheinen uns viel zu groß. Wohin fliegen deine Träume, wenn du sie von der Leine lässt? Ist es das Haus am Meer oder die Bühne vor einem großen Publikum? Wie schnell schiebst du diese Träume als Hirngespinst zur Seite? Ja, wir regulieren uns sehr oft ganz schnell wieder auf unser Normal-Niveau. Wir bleiben dort, wo wir uns auskennen. Aber unser Normal-Niveau macht uns selten glücklich. Du hast dich selbstständig gemacht und deshalb gehe ich davon aus, dass du dich weiterentwickeln willst, dass du dir deine Träume verwirklichen willst. Kannst du deine Träume benennen? Oder sind sie noch etwas diffus, nicht so richtig greifbar?


Warum willst du deine Träume wahr werden lassen?

Oder anders gefragt: was steht hinter deinen Träumen? Bei mir war es der Wunsch in der Denkmalpflege zu arbeiten. Altes zu erhalten. Ihm wieder frisches Leben einzuhauchen. Es sinnvoll und ästhetisch mit Neuem zu kombinieren, so dass es bestmöglich genutzt werden kann. Macht mich glücklich. Ungenutzte Ressourcen machen mich traurig, manchmal sogar wütend. Dazu mußte ich das Alte kennen(lernen) und wissen, welchen Bedürfnissen es heute gerecht werden soll. Dieser ständige Perspektivwechsel hat mich damals angespornt und begeistert und tut es noch heute, wenn auch in einem ganz anderen Bereich.

Das was uns motiviert für unsere Träume loszugehen, ist meistens ein Gefühl, welches wir erleben wollen, das wir haben wollen.


Noch ein etwas plakatives Beispiel, aber ich denke alle Frauen werden es kennen: Ich will x kg abnehmen. Doch was steht dahinter? Die eine will wieder in ihre Lieblingsjeans passen, weil sie sich darin einfach schön fühlt. Die nächste will sich fit und gesund fühlen. Die dritte erträgt ihr Spiegelbild nicht. Und die ältere Dame, will die Treppen steigen können, ohne außer Atem zu sein.

Im ersten Augenblick scheint es so als hätten alle das selbe Ziel. Aber das ist nicht so. Kannst du sagen, was du wirklich erreichen möchtest, dann wirst du dein Ziel auch erreichen. Bleibst du hier an der Oberfläche, stehen deine Chancen schlecht, deine Ziele zu erreichen.

Also was willst du? Was passiert, wenn du dein Ziel erreicht hast? Wie geht es dir dann?


5 Möglichkeiten deine Träume in deine Realität zu holen

Jetzt weißt du was du willst. Du weißt auch warum du es willst. ABER...


Das HUZ

Wenn dir dein Traum als "zu groß" erscheint, dann mach es zu einem HUZ. Das HUZ ist das höhst-unwahrscheinliche-Ziel. Gemeint ist damit, dass du selber davon ausgehst, dass du das Ziel nicht erreichst. ABER du hast es. Wenn du nun dieses unmögliche Ziel mit etwas Humor betrachtest, dann wird es leichter darüber zu sprechen. Dann ist es plötzlich kein Tabu mehr. Du kannst dir ein HUZ auf dein Whiteboard schreiben oder als Bildschirmhintergrund einzurichten, denn es ist ein Spiel und gar nicht ernst gemeint ...irgendwann kippt deine Einstellung. Und aus dem höchst unwahrscheinlichen Ziel, wird ein höchst wahrscheinliches Ziel oder es wird noch viel besser. ;-) Probiere es aus.


Mach dir eine richtig große Liste und beantworte folgende Fragen:

  1. Was ist das Schlimmste was passiert, wenn dein Traum in Erfüllung geht?

  2. Was ist das Schönste, was passiert, wenn dein Traum in Erfüllung geht?

  3. Was ist das Schlimmste, wenn du mit deinem Traum scheiterst? (Sprich du hast gewagt, für deinen Traum loszugehen, hast dein Ziel aber nicht erreicht.) Wie kannst du darauf reagieren?

  4. Was ist das Schlimmste, was passiert, wenn du nicht für deinen Traum losgehst?

Alle Fragen finde ich wichtig, denn sie helfen dir dabei einzuschätzen, welche Entscheidung zu dir passt. Aber für mich ist die erste Frage die unangenehmste. Dann wenn ich diese Frage ehrlich beantworte, dann zeige ich mir meinen Selbstsabotagegrund. Den Grund warum ich meinen Hintern nicht hoch bekomme. Jede Medaille hat zwei Seiten. Und große Ziele sorgen auch für eine große Veränderung. So sehr wir diese Veränderung auch wollen, es gibt immer einen Grund, warum wir am Status quer festhalten. Erst wenn wir diesen Grund kennen und entkräften können, gehen wir wirklich für unsere Ziele los.

Frage zwei zeigt mir die rosarote Welt, die ich erreichen will. Sie beantworten zu können ist ganz normal und logisch. Es aufzuschreiben motiviert.

Durch Frage drei wird meistens sehr deutlich, dass das Chaos des Scheiterns gar nicht so groß ist wie es sich anfühlt. Man muss nur alles einmal durchdenken und aufschreiben, dann hat der diffuse Schrecken seine Macht verloren. Jedes Problem hat eine Lösung.

Frage vier zeigt meistens dass die Welt in der du lebst ein bisschen trostloser wird und du deine Energie fürs Träumen verschwendest. Auch diese Erkenntnis motiviert dazu los zu gehen.


Mach den ersten Babyschritt

Mach den ersten kleinen Schritt. Such genau den Schritt, den du heute gehen kannst.

Als Japan vor mehr als 100 Jahren, den schnellsten Zug der Welt bauen wollte, hat es nicht mit dem Zug angefangen. Auch nicht mit der Ausbildung wunderbarer Techniker. Als erstes hat der Staat angefangen Grundstücke zu kaufen, die für eine mögliche Trasse gebraucht wurden. Die Ingeneursleistung, einen Schnellzug zu entwickeln, konnten sie noch nicht erbringen, also haben sie an einem ganz anderen Ende mit der Umsetzung begonnen.


Su willst deine zukünftigen Kunden mit Videos von dir begeistern? ABER Du kannst deine Videos einfach nicht veröffentlichen? Dann zeige sie doch deinem Kind, deiner Oma oder jemand, der dir auf jeden Fall ein positives Feedback gibt. (Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gute Freunde, Geschwister und Partner meistens sehr kritisch sind.) Hast du diese erste Hürde genommen, kommt der nächste Schritt. Irgendwann ist ein bisschen Lampenfieber ganz normal und du machst Videos fast nebenbei.


Und für die Vollständigkeit noch die beiden bekanntesten Möglichkeiten seine Träume in die Realität zu holen:


Hole dir Unterstützung

Das ist wohl die bekanntest Möglichkeit seine Träume in die Realität zu holen. Suche dir eine Gruppe von Gleichgesinnten, der du dich anschließen kannst. Hier bekommst du den sozialen Druck, den wir einfach manchmal brauchen, um etwas zu verändern. Aber wir finden hier auch Leute, die Lösungen sehen, wo wir nur Hindernisse erkennen können, einfach weil sie andere Erfahrungen gemacht haben. Lies dazu einfach mal meinen Blogartikel über Mastermindgruppen. Oder suche dir einen Menschen, der weiß wie du deine Ziele erreichst. Du willst dir eine Selbstständigkeit aufbauen, dann kann ich dir helfen.


Veröffentliche deine Pläne

Sprich überall und mit jedem über deine Idee, dann wird es peinlicher nicht dafür losgegangen zu sein, als sie nicht erreicht zu haben. Außerdem bekommst du so ganz leicht auch noch mehr Unterstützung. Wenn du voller Begeisterung von deinen Zielen sprichst, wirst du andere dazu inspirieren, dir zu helfen.


Welche Träume willst du verwirklichen. Schreib es mir direkt oder schreib es hier in die Kommentare.



 

Möchtest du meine Unterstützung bei der Verwirklichung deines Traumes von der Selbstständigkeit, dann lass uns reden.


Möchtest du mich etwas besser kennen lernen, dann ist es am leichtesten, wenn du meinen Wochenimpuls abonnierst.









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