Wie schreibst du unwiderstehliche Angebote?

Auch ein Angebot ist im Grunde nichts anders als eine Geschichte.

Als erstes betritt der Held die Bühne. Im Regelfall ist das dein Kunde. In Ausnahmen kannst du aber auch dieser Held sein oder dein Produkt. Zeig den Helden.

Das Leben des Helden hat einen Mangel. Die Welt ist ziemlich grau. Es gibt ein Problem, welches gelöst werden muß.

Doch zum Glück gibt es den Mentor. Im Normalfall bist du als Coach oder Trainer der Mentor. Er, der Mentor, ist empathisch und versteht den Helden. Außerdem hat er Autorität. Aber das wichtigste. er hat einen Plan. Du als Mentor zeigst deinem Held, den Plan. Das kann sehr kurz sein. Der Held kann sich mit den Werten und der Haltung des Mentor identifizieren. Sie ziehen an einem Strang.

Der Mentor macht dem Helden klar, was auf dem Spiel steht. Er weiß wie das Schlechte vermieden und das Gute erfahren werden kann.

Der Held kommt in die Umsetzung und am Ende steht der Erfolg.



All das habe ich schon ausführlich in diesem Blogartikel beschrieben. Aber eine gute Geschichte ist nicht ausreichend. Du musst auch die richtigen Worte benutzen. Kleine Veränderungen haben hier oft eine große Wirkung.


Dein Kunde steht im Mittelpunkt

Auch wenn ich am Anfang geschrieben habe, dass auch du der Held sein kannst, bist du doch in erster Linie für deinen Kunden da. Deshalb schreibe auch für ihn. Benutze Wörter wie "du", "Sie" und "ihr"


Kleines Beispiel:

Eine Gärtnerei schreibt nicht: "Wir haben die schönsten Blumen." Sondern: "Du kannst hier unter den schönsten Blumen wählen."


Vom Problem zur Lösung

Deine Angebote sind nicht deine Methoden. Auch wenn wir unsere Methoden lieben. Unsere Kunden lieben die Lösung, die wir für ihre Wünsche, Problem oder Herausforderungen haben. Mit einer rhetorischen Frage kannst du das Problem noch einmal in Erinnerung bringen und dann ganz elegant die Lösung zeigen.


Kleines Beispiel:

"Du wünscht dir endlich mehr Klarheit für das Erreichen deiner Businessziele? Dann entwickle dir deinen Business-Kompass."


Am Ende zählt das Ergebnis

Also warum ist die Lösung ein "Business-Kompass" zu haben so toll? Weil viele Wege zum Erfolg führen. Und wir Vielseitigen finden super gerne unseren ganz eigenen Weg. Wir lieben es, alle Schritt-für-Schritt-Anleitungen anzupassen. Wir übernehmen (fast) nichts, so wie es ist. Dadurch verzetteln wir uns oft. Mit einem Business-Kompass, können wir Umwege gehen, ohne uns zu verzetteln. Wir werden erfolgreich. Wir gewinnen Lieblingskunden. Wir fühlen uns erfüllt.


Kleines Beispiel:

Mit einem Business-Kompass musst du dich nicht strikt an die Schritt-für-Schritt-Anleitungen halten. Du kennst dein Ziel und kannst die (Um)wege nutzen, die dir gefallen oder einfach besser zu dir passen. Du bleibst ganz bei dir. Fühlst dich erfüllt und wirst erfolgreich.


Was du noch bedenken darfst

Was mir sehr schwer fällt: Schreibe kurze Sätze. Denn ich liebe die Bandwurmsätze. Doch die liest keiner auf einer Website.


Lass die Füllwörter weg. doch, aber ... und ähnliche Wörter bringen den Text nicht weiter, stören dafür aber den Lesefluß. Und hast du es gemerkt. Ich liebe Füllwörter, wenn ich gerade im Schreibfluss bin. Nach dem Schreiben, des Textes, streiche ich viele meiner geliebten Füllwörter wieder aus dem Text. Weil sie einfach nur stören. Du solltest dir immer überlegen, ob sie wirklich nötig sind.


Auch das Phrasenschwein wollen wir nicht füttern. Das bedeutet, wir nutzen gern Phrasen, die wir regelmäßig hören oder lesen. Denn genau diese Phrasen machen unseren Text austauschbar. Der Leser vergisst uns noch bevor er unsere Website verlassen hat. Du bleibst in Erinnerung, wenn du dir eine eigene Phrase überlegst. So ähnlich wie ein Slogan, den du immer wieder in deinen Texten nutzt.


Auch sehr beliebt sind Substantivierungen. Substantivierungen sind oft die Worte die auf -ung enden.


Kleines Beispiel:

Überprüfung, Gestaltung, Aktivierung

Wir kennen sie alle aus Texten, die uns Behörden schicken. Diese Sprache wirkt distanziert, steif und unpersönlich. Aber das schlimmste ist, dass sie keine Bilder im Kopf entstehen lässt. Und ohne Bilder im Kopf, ist unser Text auch ohne Emotionen.


Emotionen sind DIE Kaufentscheider. Also reichere deine Texte mit Emotionen an. Emotionen geben dem rationalen Denken dann die Aufgaben, die gefällten Entscheidungen zu erklären. Das bedeutet, dass auch das rationale Denken braucht Futter.


Bitte benutze keine generischen Adjektive, wie zum Beispiel: kundenorientiert, innovativ, nachhaltig. Wir haben sie so oft gehört, dass wir ganz genervt und vollkommen automatisch auf Durchzug schalten. Wir lassen sie gar nicht an uns heran. Mit diesen generischen Adjektiven bauen wir keine Verbindung zu unseren Lesern auf. Doch wir möchten über unsere Texte zeigen, dass man uns vertrauen kann. Für dieses Vertrauen brauchen unsere Interessenten zuerst eine Verbindung zu uns. Also werde genauer. Beschreibe warum du kundenorientiert bist. Was macht ihr so gut, dass ich unbedingt euer Kunde werden möchte? Sag es.

Warum könnt ihr so innovativ sein? Arbeitest du in einem interdisziplinärem Team? Dann beschreibt auch das. Beschreib das bunte Leben, die unterschiedlichen Perspektiven und die unterschiedlichen Erfahrungen deiner Kollegen, die es möglich machen, dass eure Produkte so einzigartig und innovativ sind.

 

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